Es kommt immer mal wieder vor, dass man bei der Suche nach Fehlern sehr große Standard-Anwendungen debuggen muss, die ggfls. durch kundeneigene Erweiterungen geändert wurden. Nun kann die Suche nach diesen Kundenerweiterungen zum Teil recht Mühsam werden. Eine Herangehensweise hierfür kann das Layer-Debugging sein. Für ein Beispiel soll wollen wir einen Infotypen in der Standard-Transaktion PA30 aufrufen und sehen, ob beim Aufruf Z-Klassen angesprochen werden.

Sobald der Debugger angesprungen ist, springt man über die Schaltfläche Debugger-Layer konfigurieren ab.

In dem sich anschließend öffnenden Popup aktivieren wir den Haken bei Layer-aware Debugging aktiv und schränken die Objektmenge für Klassen auf Z* ein.

Wichtig ist nun über die Schaltfläche Nächste Objektmenge weiter zu navigieren.

Anschließend sehen wir, dass der Debugger automatisch bei der Methode BEFORE_OUTPUT der Klasse ZCL_IM_IMPL_SYSCO_DEMO stoppt.

Dies ist natürlich nur ein Beispiel, aber wie zu sehen ist, können wir so schnell zu kundeneigenen Erweiterungen (ohne diese vorher zu kennen) in SAP-Standard Anwendungen navigieren und dies könnte ein Anhaltspunkt für Fehleranalysen sein.